Stanischitsch ehemals größtes Dorf in der Batschka
Lage/ Koordinaten Breitengrad: 45,94,      Längengrad: 19,1652778
Koordinaten:  45° 56' 24" N,  19° 9' 55" O
Höhe 104 m über dem Meeresspiegel
Staat Serbien
Provinz, Bezirksstadt Vojvodina, Sombor
der Ort befindet sich im westlichen Teil der Batschka, nördlich von Sombor
Verwaltung es handelt sich um eine von den 15 ländlichen Ortsgemeinschaften, die von Sombor verwaltet werden.
Angestrebt wird der Status einer selbständigen Gemeinde
PLZ 25284
Telefon - Vorwahl +381 025
Ortsname der Name hat sich jeweils nach politscher Lage geändert. Wir kennen: Deutschwachenheim,
Orszallas, Stanischitz, Steinsitz, Sztanisics, Tannenschutz, Tannenschütz, Wachenheim, Őrszállás
Einwohner ca. 4.800
Infrastruktur Stanisic ist immer noch ein ländlich geprägtes Dorf mit guter Infrastruktur. Es ist vorhanden
Grundschule und Kindergarten mit Tagessstätte
Ambulanz
zwei Apotheken
Post
Bank
Wechselstube
Polizeiwache
Bürgerbüro und Gemeindesekretariat
Kulturheim, das neben mehreren Räumen über einen Veranstaltungsraum und Bühne verfügt
17 Einkaufsläden und eine Metzgerei
  
 9 Gasthäuser
Arbeitsmöglichkeiten Landwirtschaftliches Gut Stanisic (Schweinezucht)
Hühnerfarm
Schuhfabrik
Mühle (Getreide)
Katholische Kirche

 

"Maria Namen" zugehörig der  Diözese Subotica 

Aktuell wird regelmäßig sonntags um 13.00 Uhr eine Hl. Messe in ungarischer Sprache abgehalten.

Kirchendimensionen:  45 m lang, 20 m breit, das Kirchenschiff ist 17 m und der Turm 47 m hoch.
Die Kirche wurde  1815 gebaut. 1890 wurde sie dekoriert - ausgeschmückt und von 1950 -1961 von Grund auf renoviert.
Glocken: 4 Stück, die größte wiegt 799 kg, die kleinste 95 kg.
Registerbücher werden seit 1788 geschrieben. Die Liturgiesprache ist: ungarisch
Anzahl der Gläubigen: ca. 1.400 (*1968) 
(Quelle: Diözese Subotica)

Diaspora: Situation der Katholiken
Im Erzbistum Belgrad, lebten 34800 Katholiken unter 4,74 Mio Nichtkatholiken
Außer Weltpriestern der Diözese sind folgende Ordensgemeinschaften tätig:
Basilianer, Karmeliten,
Weibliche Ordensgemeinschaften sind die Basilianerinnen, Dominikanerinnen, Barmherzige Schwestern, Kleine Schwestern Jesu, Marienschwestern, Kreuzschwestern, Schulschwestern vom hl. Franz

Religiöses Leben:
Die meisten Katholiken Serbiens zählt die Diözese Subotica mit 300.000 Gläubigen unter einer Million Einwohnern.
1975 besuchten im Erzbistum Subotica 41% der Kinder und Jugendlichen den freiwilligen Religionsunterricht
Etwa 100 Priester wirken in 114 Pfarreien.
In ungarischer Sprache erscheint monatlich die katholische Kirchenzeitung „Hitelet“ in Subotica.
Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 1975

Es
gibt zarte Hoffnungen für ein Aufblühen katholischen Lebens in Serbien. 2007 wurde in der serbischen Stadt Subotica der Grundstein für das erste katholische Priesterseminar für ganz Serbien gelegt. KIRCHE IN NOT hat den Bau des Seminars bisher mit 250.000 Euro unterstützt. 

(Quelle:
 
Kirche in Not/Ostpristerhilfe Deutschland e.V.
Beitrag "Die Katholische Kirche in Serbien und Montenegro"  von Kirchenhistoriker Prof. Dr. Rudolf Grulich, 2007)
Links:

http://www.kirche-in-not.de/01_aktuelles/meldungen_2007_priesterseminar_eroeffnung_serbien.php
http://www.kath.de/kino/01_aktuelles/meldungen_2007_serbien_erzbischof_hocevar.php
http://www.kirche-in-not.de/01_aktuelles/radiotv_archiv_juli2007.php

http://www.kirche-in-not.de/01_aktuelles/meldungen_2008_erzbischof_belgrad_regierung_motor_integration.php

 
Serb. Orthodoxe Kirche

"Kirche vom Heiligen Nikolaus"

Baubeginn 1794, Einweihung 1807

         

 

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